Die Diagnostik der Wälzlagerschäden beruht auf der Erfassung höher- frequenter Anregungen der Bauteilstruktur durch einen beginnenden Lagerschaden, d.h. einer Imperfektion an einer Oberfläche. Bei jeder Überrollung dieser kommt es zu einer Stoßanregung. Diese regt das Lager zum Schwingen in seiner Eigenfrequenz an.
Vergleichbar ist dieser Vorgang mit einer Regenrinne in der sich ein Falz befindet. Lässt man in dieser Regenrinne einen Gummiball laufen so macht dieser beim Falz einen "Hoppler" - dieser entspricht der Stoßanregung eines Wälzkörpers im Lager.
Diese Stoßanregungen lassen sich gut aus den Vibrationen filtern und man kann damit eine Aussage über den Zustand des Lagers tätigen.Wichtig ist auch hier, wie bei allen Ansätzen des Condition Monitoring, dass die Zustandsänderung über eine längere Zeit verfolgt wird.